Dienstag, 27. September 2016

Rückblick auf die Hemeraner Herbsttage


Unter dem Motto




... eröffneten wir den großen Infostand von uns auf den Herbsttagen. Leider haben politische Parteien nur einen einzigen Tag zur Präsentation. Wir entschieden uns für den Sonntag, und es war die richtige Entscheidung. Alle waren da und unsere vielen Hände haben den Stand rasch aufbauen können.

   So gegen 11.00 Uhr flanierten bereits die Besucher*innen über die Hemeraner Herbsttage und die ersten Luftballons verteilten wir. Unsere Malvorlage, von einer waschechten Künstlerin erstellt, wurden sogar noch lieber angenommen, als ein Luftballon.

   Bis 18.00 Uhr haben wir unseren Stand vorgehalten, so wie es vertraglich vereinbart war. Unser Infomaterial von DIE LINKE. hat gereicht. Alleine unsere eigene Vorlage für den Sozial-Fahrplan HEMER war vergriffen. Daher hier noch einmal in das Netz (sogar noch erweitert) eingestellt, was wir uns in Hemer vorstellen und vorhaben.


Montag, 29. August 2016

Einladung zum Bürgerfrühstück

Einladung für jeden Bürger!

   Wie jeden letzten Dienstag im Monat, so lädt unser Jürgen von DIE LINKE.Iserlohn auch in diesem Monat wieder zu einem kostenlosen Bürgerfrühstück ein!

   Der Tisch ist wie immer reich gedeckt mit Brötchen, Wurst, Käse, Ei, Marmelade und so etwas. Kaffee non stop! Das Frühstück wird gerne von Menschen angenommen, welche sich über die lokale Politik informieren möchten und in ihrer eigenen Meinung auch einmal wahr genommen werden wollen.

Wann?

Dienstag, 30. August 2016

Wo?

Parteibüro
DIE LINKE.ISERLOHN
Baarstraße 30a

58636 Iserlohn

Wann fängt`s an?

Beginn ist ab 10 Uhr und dauert solange der Hunger anhält, spätestens jedoch bis 13.00 Uhr.

Danach?

Im Anschluss an das Bürgerfrühstück ist in den Räumlichkeiten der Verein AufRecht e.V. mit dem Uli (Ulrich Wockelmann) vertreten und lädt zur Lebensberatung HarzIV ein.

Mittwoch, 24. August 2016

Dem Hamsterwunsch vom Schäuble entgegentreten!




Ein schlechter Scherz unserer Bundesregierung!

   Ausgerechnet in Zeiten wirtschaftlicher Not sollen ALLE paradoxerweise eine "eiserne Ration für den Notfall" anlegen.

  • Lebensmittel für 10 Tage
  • Mineralwasser für 5 Tage

... pro Person! Mit den Paradoxen unserer Regierung kennen wir uns aber schon gut genug aus. Es macht nur die Taschen Wohlhabender voller und lohnabhängige Arbeitnehmer haben immer das nachsehen. Prekarität tut halt eben Not!

Dienstag, 23. August 2016

Familienpolitik in Hemer

Familienpolitik - so schaut´s aus!

   Um trockene Statistik auch mal lesbar zu machen, fasse ich die Zahlen kurz zusammen und unten im Beitrag gibt es auch noch den Redebeitrag kurz und knapp von unserer allseits beliebten Sahra Wagenknecht. Die kann´s immer noch am besten erklären. Doch wie sieht der Alltag unserer Familien eigentlich aus? Kindergebrüll am Morgen. Das Kind muss vor der Arbeit in die Kita, schnell noch kurz die Brote schmieren, energisch am Kind rum erziehend geht es auf den Weg, schon spät dran. Vielleicht noch ein kurzes Gespräch mit der Erzieherin, als man sein Kind "abgibt". Und dann?

Laut Statistik ist die Zahl der Verkehrsunfälle grade bei Müttern, welche ihre Kinder zur Kita gebracht haben, auf der Weiterfahrt zur Arbeit besonders hoch!


Wie kommt das?

   Sehr viele Mütter kennen diese Hektik am Morgen nur zu gut. Und dann diese quälende Frage auf dem Weg zur Arbeit: Machst du das auch richtig? Lieber würde man sich doch um das Kind kümmern, aber von irgend etwas muss man ja Leben - die Miete zahlen, am Essen will man ja auch nicht sparen. Vielleicht einen Urlaub auf dem Campingplatz an einem See? Autoreparatur schlägt zu, die Waschmaschine leckt ... vorbei der Traum sich etwas gönnen zu können - Erholung fällt aus, weil das Geld dafür nicht reicht.

   Der Dauerlauf der Eltern ist den Kleinen oft zu schnell. Die Entwicklung des Sozialverhaltens überlässt man überforderten Erzieher*inen. Im Idealfall holt man das Kind mittags wieder von der Kita ab und verbringt den Tag mit ihm. Doch dazu haben immer weniger Eltern die Möglichkeit, weil sie allein erziehend sind. Schlimm nur dabei, von einem entspannten Leben in unserer Gesellschaft entfernen wir uns immer weiter.



Immer weniger Familie, immer mehr Alleinerziehende


Erschreckende Entwicklung: Immer mehr Kinder wachsen nur bei einem Elternteil auf.





   Sahra Wagenknecht hat in ihrer Rede bemerkt, dass gut 40% der Alleinerziehenden auf die staatliche Unterstützung von HarzIV angewiesen sind, um den Kindern eine einigermaßen sichere Kindheit geben zu können. Leider sind die Lebensumstände von Harz IV nicht so rosig, wie es unsere Bundesregierung vorgibt. Immer noch sind die Sozialgesetze von den Vereinten Nationen als Menschenunwürdig eingestuft, weil HarzIV generell die Notleidenden von dem normalen Gesellschaftsleben abspaltet.

Besonders betroffen von der Spaltung der Gesellschaft sind Alleinerziehende mit ihren Kindern





Für eine gerechtere Familienpolitik und mehr Schutz der Familie

DIE LINKE.HEMER
Christoph Diederich



Übrigens!



sind wir in Hemer


Outdoor-Aktion "Sauberes Hemer". Den Kindern
ein gutes Vorbild sein!
   DIE LINKE.Hemer ist ein familienfreundlicher
 Ortsverband und das haben wir bereits bewiesen! Denn wir sind mit gutem Beispiel voran gegangen.

   In unserer Aktion "Sauberes Hemer" haben wir den Spielplatz auf dem Hademareplatz gesäubert und sind danach noch auf dem Spielplatz in den Friedenspark (zum Beitrag).

   Zugemüllt hin, sauber gemacht her. Am Ende gab es für die Kinder ein Eis. Aber bei einer solchen Aktion soll es bei unserer politischen Arbeit nicht bleiben. Es wartet noch viel mehr Arbeit auf uns!

Samstag, 13. August 2016

Olympia made in NRW?

Demnächst vorstellbar; die Olympia im Ruhrpott?

"Kraft kann sich Olympia-Bewerbung aus NRW vorstellen"


So gelesen im IKZ


Köln. Ministerpräsidentin Kraft würde sich über Olympia in NRW freuen: bürgernah, bodenständig, ökologisch. Man werde das Thema nun im Landtag diskutieren.
   Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Sympathien für eine Olympia-Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen. "Wenn es beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die Bereitschaft gibt, sich von Gigantomanie abzuwenden und bescheidenere Spiele zuzulassen, dann könnte ich mir eine NRW-Bewerbung gut vorstellen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Das ist schon ein großer Traum. Ich würde mich über nichts mehr freuen als Olympische Spiele in NRW", fügte Kraft hinzu.
Man werde das Thema nun im Landtag diskutieren, betonte die Ministerpräsidentin. "Ein Olympia, das zu NRW passen würde, wäre ein bürgernahes, bodenständiges, ökologisches Olympia - von Köln bis zum Ruhrgebiet."
   Nordrhein-Westfalen scheiterte schon einmal mit einer Olympia-Bewerbung: Gemeinsam mit dem Ruhrgebiet war die Landeshauptstadt Düsseldorf als Kandidat für die Spiele 2012 an den Start gegangen, unterlag aber im nationalen Entscheid dem Konkurrenten aus Leipzig. Am Ende sicherte sich London das Großereignis. (dpa) 
Lesen Sie mehr auf: _Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung



DIE LINKE. meint dazu ...


... ein Kommentar von Christoph Diederich


   Wie verzweifelt ist unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD, NRW) eigentlich, wenn sie selber bemerkt, dass das Land NRW die Voraussetzung für die Bewerbung um die olympischen Spiele nicht erreichen kann, sich oben drein über die Gigantomanie dieser Veranstaltung beklagt und das Landesparlament auch noch bemüht, zu diskutieren wie man das olympische Komitee überzeugen kann aus der Welt grössten sportlichen Veranstaltung eine zu NRW passende Dorfveranstaltung zu machen? Es ist offensichtlich eine Identitätskriese, welche unsere Ministerpräsidentin befallen hat und sie nun selber an Gigantomanie leiden lässt. Die Gigantomanie an Bescheidenheit ist es dabei jedoch nicht.

Ohne Knete keine Fete

   Der Traum unserer Ministerpräsidentin vom olympischen Gold made in NRW bleibt in unerreichbarer Ferne. Die Mehrheit der Bürger wünscht sich diese Veranstaltung sicher nicht im eigenen Land. Da ist das Verständnis der Bürgerschaft schon einen Schritt weiter als das der Regierung. Vielleicht reicht es noch für die Winterspiele auf irgend einem entfernten Berg im Sauerland. Aber die grundlegenden Probleme der mangelhaften Infrastruktur des gesamten Landes (nicht nur des Ruhrpotts nebst Köln), der fehlende Finanzausgleich der gebeutelten Kommunen, wachsende Terrorgefahr auch in kleinen, ländlichen Regionen, der Überalterung der Bevölkerung, dem Auseinanderdriften der Gesellschaft durch prekäre Lebensverhältnisse und die Altersarmut sind die alltäglichen Probleme der Menschen im Einwohner stärksten Bundesland. Zwar schauen sich viele Olympia an, aber das Anschauen aus der Ferne reicht den meisten Leuten schon an Teilnahme.
    Der Traum vom olympischen Gold täuscht die Bürger über Silversternächte, brennende Asylunterkünfte, schludernden Staatsschutz und falsche Vitas und Statistiken nicht hinweg, im Gegenteil. Solche Utopien erzürnt die Bürgerschaft. Durch das Auslegen der olympischen Spiele profitieren nur einige wenige und die Hinterlassenschaft vorangegangener Olympiaspiele (an zahlreichen Orten auf der Welt anschaubar) sind als Brachlage bekannt. Die Folgekosten über Jahr und Jahrzehnt hinweg für eine solche Inszenierung sind nicht linear, nicht einschätzbar und wird den gigantomanischen Schuldenberg des Landes NRW weiter anhäufen. Wozu also eine Diskussion im Landtag ob Olympia oder nicht? Entweder man schafft die Voraussetzungen oder man schafft sie nicht! Nordrhein-Westfalen ist nur ein kleiner Fleck auf der Landkarte der Globalplayer. Die wirtschaftliche Kraft ist am Ende angelangt, es geht ums Eingemachte.

Stagnierende Wirtschaft, steigende Armut, gravierende Sicherheitsprobleme

   Die Zeiten für NRW sind nicht rosig. Es gibt genügend soziale Brennpunkte im Ruhrgebiet. Der Strukturwandel von Schwerindustrie und produzierenden Gewerbebetrieben hin zur Dienstleistungsgesellschaft hat nicht jeden Bürger erreicht und die Zahl der Globalverlierer steigt in NRW (besonders in der Kommune Hemer) überdurchschnittlich. Im Ruhrgebiet sind ganze Stadtviertel verslumt. Mehr als einmal versagt die Vorstellungskraft unserer First Lady. Ihren Amtseid, zum Wohle des Volkes zu handeln, einzuhalten, kommt sie mit gigantischer Bescheidenheit nach. Denn, statt die in Vergessenheit geratene Kernkompetenz der "Sozialdemokraten" (wie sich die SPD in einem Land vor Gerhard Schröder nannte) zu reaktivieren, werden weiter neue Baustellen aufgetan, ohne die vorhandenen Baustellen abzuschließen.

Finanzierung des Landes auf dem Buckel der folgenden Generationen

   Nachhaltigkeit verlangt das Pflegen und Erhalten von Kultur, als Grundlage einer einheitlichen Wirtschaftsgesellschaft. Doch unsere vorhandene Kultur wird von unserer Ministerpräsidentin fleißig durch Versteigerung an den Höchstbietenden billig in Kauf genommen. Wer sich nun ein Bild von einem namhaften Künstler unseres Landes einmal anschauen möchte, der darf sich glücklich schätzen, wenn er den Millionär kennt bei dem das Bilder im privaten Partykeller hängt. Wie wenig Bezug Frau Kraft zur Kultur unseres Landes pflegt ist dabei einem Untergang des Landes gleich zu setzen. Die Kultur ist der Treibstoff unseres wirtschaftlichen Handels, unsere eigentliche Identität, unsere Heimat. Wer dieses Verständnis nicht aufbringen kann, der gehört nicht in die Regierung. Und einer Person mit solch einem Mangel an kulturellem Verständnis kann man auch das mangelnde Verständnis für den olympischen Gedanken von vornherein aberkennen. Zumal auch da von vorn herein deutlich zu erkennen ist, die Voraussetzungen nicht erfüllen zu können.
   Wie kommt es nun, dass Frau Kraft die kulturellen Reserven unseres Landes verhökert? Der Schuldenberg von NRW ist Gigantomanie! Angehäuft durch viele Regierungen braucht NRW und seine Kommunen eigentlich einen gesteuerten Schuldenschnitt. Dazu bräuchten wir eine souveräne Währung, um eine Entwertung des Geldes herbei zu führen. Da wir aber dem Euro gegenüber verpflichtet sind und die gewollte Entwertung des Geldes von der Europäischen Zentralbank nicht vorgesehen ist, ist das Handeln der Regierung lediglich auf das Bedienen der Schulden beschränkt. Aus diesem Grund gehen die Euro-Staaten auch immer wieder pleite und werden mit noch gigantischeren Rettungsschirmen ausgestattet. Wie also soll sich ein Staat entschulden können, wenn nicht über die Entwertung des Geldes?
   Die Privatisierung der Kultur ist eine Milchmädchenrechnung. Man kann nicht das löcherige Hemd verkaufen, um sich Stopfgarn zu kaufen. Da wird auch die Olympiade an einem solch armseligen Umgang mit unserer Kultur nichts ändern.
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